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Pfarrfahrt Nordpolen vom 17. bis 23. Oktober 2016

Natur- und Kultur-Region Nordpolen

[Das Programm zur Information als pdf]

Bericht von Dietlinde Herold:

In unser östliches Nachbarland Polen führte die diesjährige Pfarrfahrt. Vorbereitung und Durchführung lagen in den Händen von Pfarrer Stefan Alexander. Ihm zur Seite stand eine Reiseleiterin mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen, die unsere Gruppe ab Stettin begleitete. Sie kümmerte sich nicht nur um die Organisation, sondern erwies sich auch in den Bereichen Geschichte, Religion und Landeskunde als ausgezeichnete Begleiterin. Nach dem Start in Lauf ging es über Leipzig, Berlin nach Stettin. Eine Rundfahrt am nächsten Tag führte zu den Hauptsehenswürdigkeiten: Die "Hackenterasse" mit Blick auf den Hafen, die gotische Basilika St. Jakob und das Schloss der Herzöge von Pommern im Renaissancestil.                                                                                                        

Der Weg führte uns weiter über Köslin und Stolp durch die reizvolle Landschaft der Kaschubischen Schweiz. Nach Besichtigung des mächtigen Hafens in Gdingen nahm man Quartier in Danzig. Der nächste Tag begann mit einer Fahrt zum Seebad Zoppot. Danzig, Zoppot und Gdingen führen zusammen den Namen "Dreistadt". Zum Bummel durch das Seebad gehörte natürlich auch der Spaziergang auf der großen Seebrücke. Auf der Fahrt in die große Stadt durfte man das Zisterzienserkloster Oliva nicht auslassen. In der romanisch-gotischen Kathedrale hörte man ein Orgelkonzert. Es folgte eine ausführliche Führung durch die ehemalige Hansestadt Danzig, die im Mittelalter zu den reichsten Hafenstädten Europas zählte. Nach historischen Vorlagen wurde die Altstadt wieder aufgebaut. Wahrzeichen der Altstadt ist die Marienkirche, eine der größten Kirchen der Welt. Auf den Spuren des Deutschen Ordens ging es weiter nach Marienburg, Hauptsitz des Ordens in Polen und Sitz des Hochmeisters im Ordensstaat (1309 - 1454). Der riesige Backsteinbau erhebt sich an den Ufern der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel. Ziemlich nahe der russischen Grenze liegt Frauenburg mit der Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert, Sitz des Bischofs von Ermland. Hier lebte und arbeitete der berühmte Astronom Nikolaus Kopernikus. Er ist auch hier begraben.                   

Nach der Übernachtung in Sensburg folgte eine Schifffahrt auf dem Spirdingsee, dem größten See Polens, dem sog. "Masurischen Meer". Vom beschaulichen Ort Nikolaiken fuhr man zum Wallfahrtsort "Heilige Linde". In der leuchtenden Barockkirche hörte man wieder ein Orgelkonzert und feierte anschließend mit Pfarrer Alexander eine Heilige Messe. Es folgte ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte, ein Ausflug zur "Wolfsschanze", einem ehemaligen Führerhauptquartier.

Am nächsten Tag besichtigten wir auf der Weiterfahrt Thorn an der Weichsel, eine völlig erhaltene mittelalterliche Stadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Eine Abendbesichtigung von Posen rundete diesen Tag ab, bevor man am nächsten Tag die Heimreise antrat.

Diese Reise hat die Teilnehmer mit unserer gemeinsamen Geschichte  bekannt gemacht und ihnen das Nachbarland von seiner schönsten Seite gezeigt.       (Dietlinde Herold)